Meet Klaus.

In diesem Interview wollen wir dir gerne unseren Gabelstaplerfahrer Klaus etwas näher vorstellen. Er hat eine aufregende Lebensgeschichte mit einigen Auf und Abs. Wir lieben unseren Klaus. Und du bestimmt auch bald.Klaus_1

Interviewer: Klaus, du bist ja doch ein bisschen älter als der typische Startup Mitarbeiter. Erzähl‘ einmal.. wie kommst du zur Lieferei?
Klaus: Ah, das ist eine lange Geschichte. Aber ich kann’s dir gern erzählen.

Interviewer: Bitte Klaus.
Klaus: Also aufgewachsen bin ich in Ottenschlag. Kennst du das? Bin ein echter Waldviertler! Meine Eltern waren beide Lehrer. Alle verbeamtet, weißt eh wie das ist. Die hatten’s noch gut. Heutzutage ist das nicht mehr so leicht.

Aber für mich wäre das eh nichts gewesen. Die Schule und das Ganze. Ich bin lieber in die große Stadt gezogen, um mich weiterzubilden.

Interviewer: Nach Wien zum Studieren?
Klaus: Geh, nein! Ich wollt was Gescheites machen. Bin nach Zwettl und hab‘ dort meine Lehre im Lager angefangen.

Interviewer: Hast du dort auch deine Erfahrungen mit dem Gabelstapler gesammelt?
Klaus: Genau, dort hat das angefangen. Ich liebe das Gerät. Die Power – schon super.

Interviewer: Hat dir die Arbeit Spaß gemacht?
Klaus: Spaß ist gut. Hart war’s. Man stellt sich das lustig vor, aber in Wirklichkeit schauen die großen Unternehmen überhaupt nicht so auf dich. Du wirst halt körperlich total abgenutzt. Und irgendwann war’s dann vorbei bei mir. Lebensfreude null. Burnout hab‘ ich mir diagnostiert [sic].

Klaus' Route

„Eines Tages hab‘ ich einfach das alte Puch Rad meines Vaters aus dem Keller geholt und bin ans Ende der Straße gefahren.“

Interviewer: Ohje, Klaus. Wie ging’s weiter?
Klaus: Das weiß ich auch nicht so genau. Eines Tages hab‘ ich einfach das alte Puch Rad meines Vaters aus dem Keller geholt und bin ans Ende der Straße gefahren. Und als ich dort war, dachte ich, vielleicht sollte ich bis ans Ende der Stadt fahren. Und als ich dort war dachte ich, vielleicht sollte ich bis nach Linz fahren.

Und dann dachte ich mir, wenn ich schon so weit geradelt bin, könnte ich eigentlich gleich durch ganz Österreich fahren. Und das habe ich gemacht. Ohne besonderen Grund, ich bin einfach gefahren. Durch die Schweiz, durch Frankreich. Bis zum Ozean. Und weil ich schon so weit gefahren war, dachte ich mir, ich könnte einfach umdrehen und weiterfahren.

Es war so einfach. Wenn ich hungrig war, dann aß ich. Wenn ich müde war, dann schlief ich, und wenn ich, du weißt schon, dann ging ich.

Interviewer: Wow Klaus! Kennst du zufälligerweise Forrest Gump?
Klaus: Ist der eine aus dem Vietnam Krieg?

Klaus 2

„Ich bin jetzt quasi Getränkerechtsbeauftragter!“

Interviewer: Nicht so wichtig. Klaus, wie bist du dann bei der Lieferei gelandet?
Klaus: Hab‘ die Jungs zufällig beim Ausliefern gesehen. Und weißt eh wie das ist mit den Jungen. Mit die Computer können’s, aber sonst sind’s patschert. Ich hab‘ meine Hilfe angeboten und der Rest ist Geschichte.

Weil.. es ist schon mein Lebenswerk, das Bringen von A nach B. Und Radfahren kann ich auch bei der Lieferei. Das Lastenrad ist schon fix für mich reserviert. *lacht*

Interviewer: Und wie ist es, mal in einem kleinen Startup zu arbeiten?
Klaus: Naja, du weißt ja wie ich zu den großen Unternehmen steh‘, wo ich bis jetzt gearbeitet habe. Das ist bei Lieferei ganz anders. Jetzt kann ich mich sogar für unsere Getränkepartner – die oft auch noch klein sind – stark machen. Ich bin Getränkerechtsbeauftragter!

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Interviewer: Welcher Teil der Arbeit macht dir am meisten Spaß?
Klaus: Ich kann so sein wie ich bin. Früher haben die Leute meine Weisheiten oft nicht verstanden. Die meinten immer, ich wäre langsam oder red‘ Blödsinn. Hier werd‘ ich endlich akzeptiert.

Interviewer: Klaus, danke, dass du dir die Zeit genommen hast. Ich glaube die Leute freuen sich, dich mal besser kennengelernt zu haben.
Klaus: Ja gerne. Magst jetzt was zum Trinken haben? Ich lass‘ dich paar Sachen kosten

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