So gesund sind Buchweizen, Amaranth und Quinoa

Pseudogetreide klingt zwar nicht sonderlich sexy aber wir können unsere Liebe für diese Körnchen einfach nicht mehr länger verheimlichen… Den Namen „Pseudogetreide“ tragen die Körnerfrüchte, weil sie im Gegensatz zu Roggen, Dinkel oder Hafer nicht zur Familie der Süßgräser gehören. Getreide heißen nämlich nur die Körnerfrüchte dieser Gräser. Trotzdem sind auch die Pseudogetreide vollgepackt mit Mineralstoffen, Proteinen und ungesättigten Fettsäuren und lassen sich ähnlich wie Getreide verwenden.

Gekocht, als Beilage, geschrotet in Müsli, gemahlen als Mehl oder für alle möglichen Gerichte – ein Hoch auf Amaranth, Buchweizen und Quinoa. In diesem Post möchten wir euch die 3 Superhelden mal etwas näher bringen…

 

Pluspunkt: Frei von Gluten und ein happy Meal für alle Allergiker

 

Zöliakie oder eine Überempfindlichkeit gegenüber Gluten macht keinen Spaß und streicht definitive einige Lebensmittel vom Speiseplan. Wer trotz dieser Krankheit glutenhaltige Nahrung isst, muss mit schlimmen Folgen rechnen: Die Dünndarmschleimhaut entzündet sich, wodurch Zellen absterben. So kann der Körper andere Nährstoffe nicht mehr aufnehmen, es kommt zu Symptomen wie Gewichtsverlust, Müdigkeit, Appetitlosigkeit oder Durchfall Die Pseudocerialien sind eine geeignete und optimale Alternative zu Brot oder Nudeln.

 

Amaranth

Die unscheinbaren Körnchen bergen eine riesige Fülle an gut verwertbaren Nähr- und Vitalstoffen. Die Gehalte an Calcium, Magnesium, Eisen und Zink sind beachtlich und die Proteine können aufgrund ihrer Zusammensetzung besonders gut vom Körper aufgenommen werden. Der nussige Geruch, der beim Kochen der Körner entsteht, ist typisch für Amaranth. Es enthält auch auffallend viele Ballaststoffe, was sich positiv auf das Sättigungsgefühl und die Darmgesundheit auswirkt.

Neben den Amaranth-Körnern gibt es auch gepufften Amaranth. Dieser kann zum Beispiel für Riegel verwendet werden. Gepufften Amaranth kann auch gut in Porridge oder Müsli gemischt werden. Da die Amaranth-Körner recht klein sind, ist das Mischen mit anderen Getreidearten wie Reis auch möglich. So wird das Ess-Erlebnis aufregender – allerdings nur wenn Gluten kein Problem spielt.

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Buchweizen

Die dreieckigen, dunkelbraunen Körner des Buchweizens sind definitiv eine Delikatesse. Buchweizen hat einen recht hohen Eisengehalt und liefert Kalium, Jod und wertvolles Eiweiß. Ein Vorteil wenn man Buchweizen verzehrt ist auch der hohe Gehalt an Flavonoiden wie Rutin, welche antioxidativ und damit vor allem schützend auf die Blutgefäße wirken.

Da die Schale unerwünschte Stoffe enthält, findet sich das Pseudogetreide im Handel fast ausschließlich in geschälter Form. Buchweizen kann also ganz hervorragend den Speiseplan bereichern, wenn der Verzehr von Getreide reduziert werden sollte. Buchweizen enthält zwar geringfügig weniger Protein als zum Beispiel Weizen, doch liefert Buchweizen alle acht essentiellen Aminosäuren. Das Pseudogetreide gilt ausserdem als ein perfektes Lebensmittel für Diabetiker und für Menschen, die sich um Ihre Blutzuckerwerte Sorgen machen.

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Quinoa

Das sogenannte „Gold der Inkas“ ist eines der nährstoffreichsten Körner unter den Getreide- und Pseudogetreidearten. Besonders bemerkenswert ist der hohe Anteil an Proteinen, welche durch die besondere Aminosäurenzusammensetzung vom Körper sehr gut verwertet werden kann. Hohe Gehalte an Calcium, Eisen, Magnesium und Zink sowie viele ungesättigte Fettsäuren sind Grund genug, um Quinoa einmal selbst auszuprobieren. Die Südamerikanische Spezialität sollte vor dem Kochen gründlich gewaschen werden, um die in der Schale enthaltenen Bitterstoffe zu entfernen.

 

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Kategorien: Allgemein

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