8 Lebensmittel-Mythen an die du nicht mehr glauben musst!

Wir finden sie mittlerweile an jeder Ecke. Sie sagen uns, was gut für uns ist und was nicht. Was gestern gesund war, kann heute schon wieder als ungesund gelten. Heutzutage scheint jeder ein Ernährungsexperte sein. Vielleicht hat der eine oder andere dieser Empfehlungen schon dazu geführt, dass du dein Lieblingsessen meidest oder irgendetwas isst, was dir gar nicht schmeckt. Schluss damit! Wir haben uns für dich schlau gemacht und decken 8 Lebensmittelmythen auf, an die du von nun an nicht mehr glauben musst:

 

Mythos #1 Jeder profitiert davon, wenn er auf Gluten verzichtet

Die glutenfreie Ernährung hat sich zu einem echten Trend entwickelt und die Produktvielfalt wächst rapide. Für Menschen, die an Zöliakie leiden eine durchaus positive Entwicklung. Es leiden übrigens lediglich ca. 0,2 bis 1% aller Menschen in Mitteleuropa unter Zöliakie. Fakt ist, dass das Label „glutenfrei“ nicht gleich gesund bedeutet und nichts über die Qualität der Lebensmittel aussagt. Besonders konventionelle glutenfreie Backwaren werden oft aus  nährstoffarmen raffinierten Mehlen hergestellt und enthalten minderwertige Inhaltsstoffe wie Zucker, Aromen, Emulgatoren und Verdickungsmittel. Bevor du zu diesen Produkten greifst, schau dir also lieber vorher die Zutatenliste an.

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Mythos #2 Tierische Proteine sind besser als pflanzliche

Was stimmt ist, dass Proteine aus tierischen Quellen unserem Körper ähnlich sind und somit eine hohe Bioverfügbarkeit aufweisen. Auch wird betont, dass sie über ein vollständiges Aminosäurenprofil verfügen. Heißt: Sie enthalten alle neun essentiellen Aminosäuren (Phenylalanin, Valin, Threonin, Tryptophan, Methionin, Leucin, Isoleucin, Lysin und Histidin).  Pflanzliches Eiweiß hingegen enthält teilweise nicht alle essentiellen Aminosäuren in ausreichender Menge. Dies kann aber durch eine geschickte Kombination von Lebensmitteln leicht ausgeglichen werden. Eine sehr gute Alternative bietet zudem Hanf, da es dem körpereignen Protein sehr ähnlich ist und im Gegensatz zum tierischen Protein basenbildend ist. Ein Überverzehr von tierischen Eiweiß wird außerdem mit einem erhöhten Krebsrisiko in Verbindung gebracht. Gesundheitlich betrachtet ist eine Überlegung auf pflanzliche Proteine umsteigen auf jeden Fall wert.

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Mythos #3 Kaffee dehydriert den Körper

Um es in den Worten von Kafka zu sagen: „Kaffee dehydriert den Körper nicht. Ich wäre sonst schon Staub.“ Und er hatte Recht, denn Kaffee besteht selbst aus beinahe 100% Wasser und trägt somit sogar zur Flüssigkeitsversorgung bei. Was stimmt ist, das Koffein im geringen Umfang harntreibend wirkt. Was bei regelmäßigem Konsum allerdings auch wieder nachlässt. Also an alle Kaffee-Junkies: Genießt weiterhin eure Tasse Kaffee, übertreibt’s halt nicht!

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Mythos #4 Rotwein ist gesund

Das genüssliche Glas Wein am Abend, natürlich Rotwein – denn ein Glas soll ja bekanntlich gesund sein und unser Herz & Gefäße schützen. Fakt ist, dass Rotwein OPC (Oligomere Procyanidine) enthält, welchen zu den stärksten Antioxidantien gehört und sich tatsächlich positiv auf unsere Gefäße auswirken kann. Jedoch solltest du deinen Alkoholkonsum nicht damit rechtfertigen, um möglichst viele Antioxidantien zu dir nehmen zu können. Alkohol ist und bleibt ein Zellgift. Wenn du gerne OPC supplementieren möchtest, können wir dir Traubenkernextrakt empfehlen!

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Mythos #5 Milch enthält viel Kalzium

Die gute Kinderschokolade mit der extra Portion Milch, denn die enthält ja so viel Kalzium und wirkt sich positiv auf unsere Knochen aus. Pustekuchen! In einer schwedischen Studie wurde bewiesen, dass Milchkonsum zu einen höheren Risiko von Knochenbrüchen führt. Ja Milch enthält Kalzium, dieses kann allerdings aufgrund der schlechten Bioverfügbarkeit nur geringfügig aufgenommen werden. Milchprodukte übersäuern zudem den Organismus, der Körper muss diese Säuren wiederum mit Kalzium (welches er aus den Knochen zieht) neutralisieren – das Resultat: Osteoporose. Bessere Kalziumquellen sind z.B. Sesam, Mandeln oder die guten alten Haferflocken.

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Mythos #6 Bio ist automatisch gesund

Grundsätzlich ist es sinnvoll besonders bei Gemüse und Fleisch auf ein Biosiegel zu achten. Missbrauchen wir das Biosiegel aber um unseren Schokoladen oder sonstigen Süßigkeitskonsum mit „Ist ja Bio“ zu rechtfertigen, bleibt der Zucker, Fett und Kalorienanteil trotzdem gleich und landen bei übermäßigen Verzehr genau so auf der Hüfte. Süßigkeiten bleiben Süßigkeiten.

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Mythos #7  Frisches Gemüse ist besser als Tiefkühlgemüse

Stimmt das? Fakt ist, dass in Tiefkühlgemüse oft mehr Vitamine stecken als in konventionellen Frischgemüse. Das liegt daran, dass das Gemüse sofort nach der Ernte eingefroren wird. Das frische Gemüse hingegen lagert im Geschäft oft mehrere Tage – und dabei gehen Vitamine verloren. Eine Studie hat ergeben, dass bei Tiefkühlgemüse, welches 1 Jahr bei -18 Grad geliefert wurde der Vitamingehalt noch immer bei 80% lag. Frisches Gemüse hingegen verliert bereits bei einer Lagerung von 3 Tagen bis zu 60% seiner Vitamine. Also wenn du nicht gerade dein Gemüse selbst anbaust oder frisch beim Bauern kaufen kannst ist die Tiefkühlvariante eine gute Alternative!

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Mythos #8 Margarine ist gesünder als Butter

Anstatt der bösen fettigen Butter greifen wir gerne zur Margarine. Warum eigentlich? Denn beide enthalten ca. gleichviel Kalorien. Beim natürlichen Vitamingehalt hat die Butter einen klaren Vorteil. Sie enthält die Vitamine A, D, E und K – welche der Margarine künstlich beigemischt werden müssen. Dennoch besteht Butter aus gesättigten Fettsäuren, die keinen guten Ruf haben. Die Margarine wiederum enthält oft schädliche Transfettsäuren. Und nun? Es gibt weder besser oder schlechter, im Endeffekt kommt es auf die Qualität an und letztendlich auf den Geschmack.

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