Achtung! Parfum und Sonne. Warum diese Kombination schädlich für deine Haut sein kann

Der Sommer hat uns fest im Griff und über die extra Sonnenstunden, die warmen Abende mit Freunden und das Plantschen im nächstgelegenen Wasser kann man sich nur freuen.

Das man das ein oder andere Mal etwas ins Schwitzen kommt ist wohl normal – immerhin steigen die Temperatur gut und gerne mal über die 30° Grad Grenze. Ein gutes Parfum in der Tasche, um sich schnell aufzufrischen, schadet also eigentlich nicht… Oder etwa schon?

Wir haben uns die Mythen rund um Hautausschlag und Pigmentflecken in Kombination mit Parfum mal etwas genauer angesehen.

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Sonnenlicht und Parfum

Summertime = Tanningtime! Wenn ihr euch im Sommer viel in die Sonne legt, solltet ihr  besser auf Parfum oder Kosmetika verzichten. Denn einige der darin enthaltenen Inhaltsstoffe können in Kombination mit UV-Licht zu ungewünschten Pigmentstörungen führen. Sprich bestimmte Inhaltsstoffe können die Haut noch lichtempfindlicher machen. Die Haut reagiert dann häufig beim Sonnenbaden darauf, indem sie mehr braunen Farbstoff bildet. Man nennt das auch Hyperpigmentierung oder schlicht Pigmentflecken

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Dabei handelt es sich vor allem um:

  • Bergamotte-Öl
  • Moschus
  • Lavendel
  • Sandelholz
  • Zedernöl
  • und Alkohol

Die besonders der Sonne ausgesetzten Köperpartien wie Gesicht, Oberkörper, Arme und Beine sollten deshalb vor dem Bräunen nicht mit Parfüm eingesprüht werden. Das gilt hauptsächlich auch wenn ihr generell schon sehr empfindliche Haut habt. Das Gleiche gilt übrigens auch für alle, die gerne mal ins Solarium gehen.

 

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Wie entstehen Pigmentstörungen?

Pigmentstörungen entstehen, wenn die pigmentbildenden Zellen unserer Haut, die sogenannten Melanozyten, zu große Mengen den Farbstoff Melanin produzieren und dann an unsere Hautoberfläche abgeben. Was für uns dann zu sehen ist: braune Flecken auf der Haut. Zwar sind die Flecken per se hamlos und infolgedessen auch nicht gesundheitsgefährdend – haben will sie dennoch keiner. Von Hauttyp zu Hauttyp unterschiedlich – treten diese Pigmentstörungen mehr oder weniger gehäuft auf. Anfälliger sind hier eher Menschen mit roten und blonden Haaren. Bei diesem Typ zeigt sich die hohe Melanin-Produktion auch oft in Form von süßen Sommersprossen. Diese verblassen allerdings wieder, wenn die Sonneneinstrahlung nachlässt.Auch im Alter wird die Haut empfindlicher und daher anfälliger für Pigmentstörungen.

 

Learning by doing

Jetzt aber die gute Nachricht: Heutzutage können Parfums schon eher mit ruhigem Gewissen kombiniert werden. Denn die Hersteller haben dazugelernt und verwenden die reizenden Stoffe nur noch in unbedenklichen Mengen. Ansonsten gibt es auch einige Parfums, die ihr aber auch „normal“ verwenden und damit sogar in die direkte Sonne könnt. Diese sogenannten „Sun-proof-fragrances“ enthalten nur einen sehr geringen Alkoholanteil.

Wir würden aber raten trotzdem auf Nummer sicher zu gehen. Sprüht euch das Parfum auf die Kleidung und ins Haar statt direkt auf die Haut.

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Kategorien: Allgemein

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